Allgemeine Geschäftsbedingungen

  1. Allgemeines / Geltungsbereich

    1. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) enthalten zugleich gesetzliche Informationen zu den Rechten nach den Vorschriften über Verträge im Fernabsatz und im elektronischen Geschäftsverkehr. Sie gelten für alle Vertragsbeziehungen zwischen der IvyBeauty GmbH, Preussenstr. 17, 40883 Ratingen (Verkäufer) und einem Verbraucher oder Unternehmer (Kunde), die über den Online-Shop auf www.ivybears.com geschlossen werden. Maßgeblich ist jeweils die zum Vertragsschluss gültige Fassung. Der Einbeziehung entgegenstehender oder von diesen AGB abweichender Bedingungen des Kunden wird hiermit widersprochen, es sei denn, die Parteien vereinbaren ausdrücklich etwas anderes. Die nachfolgenden AGB gelten auch dann, wenn in Kenntnis entgegenstehender oder von diesen AGB abweichender Bedingungen des Kunden die Lieferung an den Kunden vorbehaltlos ausgeführt wird. Die Vertragssprache ist Deutsch.

    2. Verbraucher im Sinne der nachstehenden Regelungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

    3. In Abgrenzung dazu ist als Unternehmer eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft zu verstehen, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

  2. Vertragsschluss

    1. Gegenstand des Vertrages ist der Verkauf von Waren. Die wesentlichen Eigenschaften der Waren ergeben sich aus den Beschreibungen der angebotenen Artikel.

    2. Die Darstellungen der Produkte im Online-Shop stellen kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages seitens des Verkäufers dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.

    3. Den gewünschten Artikel kann der Kunde zunächst unverbindlich durch Anklicken des entsprechenden Buttons in den virtuellen Warenkorb des Online-Shops legen. Im Warenkorb wird dem Kunden eine Übersicht zu den ausgewählten Artikeln und zu den Kosten (Kaufpreis, Mehrwertsteuer, Versandkosten) zur Verfügung gestellt. Im weiteren Verlaufe des Bestellprozesses wird der Kunde angehalten, seinen Vor- und Nachnamen, seine Adresse (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Stadt), seine E-Mail-Adresse und optional seine Telefonnummer und Firma anzugeben, soweit diese Daten nicht bereits in dem Kundenkonto hinterlegt wurden. Die Pflichtangaben sind mit einem * gekennzeichnet. Als nächstes kann der Kunde die gewünschte Zahlungsart auswählen (Überweisung, PayPal, Kreditkarte (Visa, Mastercard, American Express) oder SEPA- Lastschrift). Nach Bestätigung der AGB sowie der Widerrufs- und Datenschutzbestimmungen kann der Kunde durch Anklicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein verbindliches Angebot zum Kauf des oder der im Warenkorb befindlichen Artikel abgeben. Der Bestellvorgang wird damit abgeschlossen.

      Vor Abschluss des Bestellvorgangs kann der Kunde eine Korrektur von etwaigen Eingabefehlern z.B. dadurch vornehmen, dass er durch Betätigung des „Zurück”-Buttons seines Internet-Browsers auf die vorherige Angebotsseite zurückgelangt. Dort können in den Eingabefeldern neue Eingaben vorgenommen und vorrangegangene Eingabefehler mittels Maus und Tastatur korrigiert werden. Zum Abbruch des Bestellvorgangs kann der Kunde auch das Browser-Fenster schließen und die Angebotsseite später erneut aufrufen. Im Warenkorb befindliche Artikel kann der Kunde jederzeit durch Anklicken des Buttons „entfernen“, der sich unter der Artikelbeschreibung befindet, wieder aus dem Warenkorb löschen.

      Der Kunde kann seine Bestellung darüber hinaus alternativ auch postalisch, telefonisch oder elektronisch per E- Mail aufgeben.

    4. Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde von dem Verkäufer eine Bestellbestätigung per E-Mail, in welcher der Verkäufer dem Kunden die Zahlungsmodalitäten mitteilt (Voraussetzung hierfür ist die Angabe einer gültigen E-Mail Adresse). Als Anhang zu der Bestellbestätigung erhält der Kunde zudem die AGB. Damit erfolgen die Annahme des Angebots und damit das Zustandekommen des Vertrags mit dem Verkäufer. Maßgeblich ist der Zugang der Bestellbestätigung beim Kunden.

      Wählt der Kunde die Zahlungsart „PayPal“, so wird er im Laufe des Bestellprozesses auf die Webseite von PayPal weitergeleitet. Dort wird der Kunde nach dem Login aufgefordert, die Zahlungsanweisung gegenüber PayPal zu bestätigen. Bei dieser Zahlungsart stellt – abweichend zur oben dargestellten Annahmeerklärung – dieser Vorgang die Annahme des Angebots durch den Verkäufer dar, womit der Vertrag zwischen den Parteien zustande kommt.

    5. Im Falle der fehlenden Verfügbarkeit der bestellten Ware behält sich der Verkäufer vor, die Angebotsannahme zu verweigern. Über diesen Umstand wird der Verkäufer den Kunden unverzüglich informieren.

    6. Der Vertragstext (mit Informationen zur Art des Artikels, Kaufpreis, Kaufdatum, etc.) wird nach Vertragsschluss auf dem internen System des Verkäufers gespeichert. Der gespeicherte Vertragstext wird dem Kunden jedoch nicht zugänglich gemacht. Eine eigenständige Sicherung des Bestellvorgangs kann der Kunde etwa durch Anfertigung eines Screenshots oder durch das Ausdrucken der Seite vornehmen.

  3. Abonnementverträge

    Der Kunde hat die Möglichkeit, die im Online-Shop des Verkäufers dargestellten Waren regelmäßig im Wege eines Abonnements zu beziehen. Die ausgewählten Waren werden dem Kunden dabei wiederkehrend in einem zeitlichen Rhythmus von 4 Wochen zugesandt. Alles Weitere kann der Kunde der jeweiligen Artikelbeschreibung entnehmen.

  4. Preise / Zahlungsbedingungen

    1. Alle Preise des Verkäufers sind in Euro angegeben und stellen Gesamtpreise dar. Sie beinhalten alle Preisbestandteile inkl. der jeweils gültigen deutschen gesetzlichen Mehrwertsteuer.

    2. Die zusätzlich zum Kaufpreis anfallenden Versandkosten sind nicht im Kaufpreis enthalten. Der Kunde hat die Versandkosten zu tragen, soweit in der jeweiligen Artikelbeschreibung nicht eine versandkostenfreie Lieferung zugesagt wurde. Die Höhe der Versandkosten ist über eine entsprechend gekennzeichnete Schaltfläche im jeweiligen Angebot einsehbar und wird zudem im Rahmen des Bestellvorganges gesondert ausgewiesen.

    3. Die dem Kunden zur Verfügung stehenden Zahlungsarten werden in der jeweiligen Artikelbeschreibung sowie im Bestellprozess ausgewiesen.

    4. Soweit sich aus den zur Verfügung stehenden Zahlungsarten nichts anderes ergibt, ist der Kaufpreis sofort nach Vertragsabschluss zur Zahlung fällig.

    5. Bei Auswahl der Zahlungsart „Direkte Banküberweisung“ (Vorkasse), erfolgt der Versand der vom Kunden bestellten Ware nach Eingang der Zahlung des Kunden auf dem von dem Verkäufer in der Bestellbestätigung benannten Bankkonto.

    6. Bei Auswahl der Zahlungsart „PayPal“ erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg). Die Zahlungsabwicklung erfolgt auf der Grundlage der Nutzungsbedingungen von PayPal. Diese Bedingungen können über den Link https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full eingesehen werden. Die Bestimmungen für „Zahlungen ohne PayPal-Konto“ können über den folgenden Link https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacywax-fullabgerufen werden.

    7. Bei Auswahl der Zahlungsart „Kreditkarte“ wird der Kunde angehalten, sich mittels Eingabe der entsprechenden Kartendaten als rechtmäßiger Karteninhaber zu verifizieren. Die Belastung der von dem Kunden angegebenen Kreditkarte erfolgt unmittelbar nach Vertragsschluss. Sollte eine Belastung des der Kreditkarte zugeordneten Bankkontos des Kunden aufgrund von unrichtigen Kontoangaben oder einer fehlenden / nicht ausreichenden Kontodeckung scheitern oder sollte der Kunde der Belastung unbefugt gegenüber seinem Bankinstitut widersprechen und die Belastung dadurch rückgängig machen, ist der Kunde verpflichtet, die dadurch entstehenden Kosten, insbesondere durch Rückbuchungen anfallende Bankgebühren, zu erstatten. Etwas anderes gilt, wenn der Kunde die Umstände, die zu der Entstehung der Kosten geführt haben, nicht zu vertreten hat.

    8. Bei Auswahl der Zahlungsart „SEPA-Lastschrift“ ist der Kaufpreis grds. nach Erteilung des SEPA- Lastschriftmandats zur Zahlung fällig. Die Fälligkeit tritt jedoch nicht vor Ablauf der Frist für die Vorabinformation („Pre-Notification“ = jede Mitteilung des Verkäufers an den Kunden (z.B. Rechnung, Police, Vertrag), die eine Belastung mittels SEPA-Lastschrift ankündigt) ein. Der Verkäufer nimmt den Einzug des Kaufpreises über die SEPA-Lastschrift, mit welchem das Bankkonto des Kunden belastet wird, grds. vor, wenn die an den Kunden zu versendende Ware den Herrschaftsbereich des Verkäufers verlassen hat. Der Einzug erfolgt jedoch nicht vor Ablauf der Frist für die Vorabinformation. Sollte eine Abbuchung des Kaufpreises bei dem von dem Kunden angegebenen Bankkonto aufgrund von unrichtigen Kontoangaben oder einer fehlenden

      / nicht ausreichenden Kontodeckung scheitern oder sollte der Kunde der Abbuchung unbefugt gegenüber seinem Bankinstitut widersprechen und die Abbuchung dadurch rückgängig machen, ist der Kunde verpflichtet, die dadurch entstehenden Kosten, insbesondere durch Rückbuchungen anfallende Bankgebühren, zu erstatten. Etwas anderes gilt, wenn der Kunde die Umstände, die zu der Entstehung der Kosten geführt haben, nicht zu vertreten hat.

    9. Bei Abonnementverträgen i.S.v. Ziff. 3. der AGB stehen dem Kunden dieselben Zahlungsarten zur Verfügung, wie bei nicht wiederkehrenden Sendungen. Der Kaufpreis ist bei Abonnementverträgen für das jeweilige Zeitintervall im Voraus zur Zahlung fällig. Bei einem dem Verkäufer durch den Kunden erteilten SEPA- Lastschriftmandat erfolgt die Abbuchung des Kaufpreises zu Beginn des jeweiligen Zeitintervalls. Im Übrigen gelten die Bestimmungen der Ziff. 4.8. Sätze 5 und 6)

    10. Die Ware gilt erst dann als bezahlt, wenn der Verkäufer uneingeschränkt über den Betrag verfügen kann. Gerät der Kunde in Verzug, so ist der Verkäufer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Der Nachweis eines höheren Schadens durch den Verkäufer ist zulässig. Dem Kunden bleibt dabei der Nachweis unbenommen, dass dem Verkäufer kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

  5. Lieferung

    1. Die Lieferung erfolgt nur innerhalb des auf der Internetseite des Verkäufers angegebenen Liefergebiets und wird (sofern nicht anders vereinbart) an die vom Kunden bei der Bestellung angegebene Lieferadresse vorgenommen. Die Lieferbedingungen, der Liefertermin sowie ggfs. bestehende Lieferbeschränkungen können dem jeweiligen Angebot entnommen werden. Soweit sich aus dem jeweiligen Angebot kein abweichender Liefertermin ergibt, wird die Lieferung der Ware innerhalb von 2-3 Tagen vorgenommen. Die Lieferfrist beginnt am Tage nach Vertragsschluss. Ist Vorkasse vereinbart worden, so beginnt die Lieferfrist mit dem Zeitpunkt der Zahlungsanweisung des Kunden.

      Wird mit dem Kunden vereinbart, dass bei Bestellungen mehrerer Waren mit unterschiedlichen Lieferzeiten die Waren in einer einheitlichen Sendung zusammengefasst und geliefert werden sollen, bestimmt sich die Lieferzeit nach dem Artikel mit der längsten Lieferzeit.

      Es gilt zu beachten, dass an Sonn- und Feiertagen in der Regel keine Zustellungen vorgenommen werden. Fällt der letzte Tag der Lieferfrist auf einen Sonn- oder einen am Lieferort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt der nächste Werktag an die Stelle dieses Tages.

    2. Sofern eine Zustellung der Ware an der vom Kunden angegebenen Lieferadresse nicht möglich sein sollte (z.B. weil der Kunde bei der Bestellung eine unzutreffende Adresse angegeben hat), kann der Verkäufer von dem Kunden diejenigen Kosten ersetzt verlangen, die mit dem erfolglosen Zustellungsversuch in Zusammenhang stehen und dadurch anfallen. Eine Pflicht zum Kostenersatz besteht nicht, wenn der Kunde die Gründe, die zu der Vereitlung der Zustellung geführt haben, nicht zu vertreten hat oder der Kunde bzgl. der Warenannahme nur vorübergehend verhindert war.

    3. Soweit ein Versand in einen Staat außerhalb der Europäischen Union vereinbart wurde, können dafür zusätzliche Kosten anfallen (z.B. Zölle). Diese Kosten werden von dem Verkäufer nicht in Rechnung gestellt, sondern sind vom Kunden unmittelbar an die für die Erhebung zuständige Stelle zu entrichten. Einzelheiten zu diesen Kosten und der Abwicklung können und sollten bei der jeweilig zuständigen Behörde des Zielstaates erfragt werden.

  6. Eigentumsvorbehalt

    1. Ist der Kunde Verbraucher und tritt der Verkäufer mit der Lieferung der Ware in Vorleistung, so verbleibt die Ware bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises durch den Kunden im Eigentum des Verkäufers.

    2. Ist der Kunde Unternehmer, gilt ergänzend folgendes: Der Verkäufer behält sich das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung mit dem Kunden vor.

  7. Gewährleistungsrecht, Mängelrügen

    1. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.

    2. Beinhaltet der Kauf den Erwerb einer neuen Sache durch einen Verbraucher, so beträgt die Haftungsfrist für Mängel an dieser Sache 2 Jahre. Gegenüber Unternehmern ist diese Haftungsfrist auf 1 Jahr begrenzt. Es gilt der gesetzliche Fristbeginn.

    3. Von den vorstehenden Regelungen ausgenommen sind Ansprüche von Verbrauchern wegen Sachmängeln sowie Schadensersatzansprüche wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und/oder Schadensersatzansprüche wegen durch den Verkäufer grob fahrlässig oder vorsätzlich verursachter Schäden. In diesen Fällen gelten insoweit die gesetzlichen Bestimmungen.

    4. Ist der Kunde Verbraucher, wird er darum gebeten, die bestellte Ware bei Lieferung möglichst alsbald auf Vollständigkeit, offensichtliche Mängel und Transportschäden hin zu prüfen und eventuelle Bemängelungen gegenüber dem Verkäufer und ggfs. auch dem ausliefernden Versanddienstleister / Speditionsunternehmen unmittelbar anzuzeigen. Kommt der Kunde dieser Bitte nicht nach, so hat dies keinen Einfluss auf den Bestand seiner gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.

    5. Ist der Kauf für beide Parteien ein Handelsgeschäft i.S.v. § 343 HGB, so trifft den Kunden als Käufer die gesetzliche Rügepflicht i.S.v. § 377 HGB. Danach hat der Käufer die Ware unverzüglich nach der Ablieferung durch den Verkäufer, soweit dies nach ordnungsmäßigem Geschäftsgange tunlich ist, zu untersuchen und, wenn sich ein Mangel zeigt, dem Verkäufer unverzüglich Anzeige zu machen. Unterlässt der Käufer die Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, es handelt sich um einen Mangel, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Zeigt sich später ein solcher Mangel, so muss die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung gemacht werden. Anderenfalls gilt die Ware auch in Ansehung dieses Mangels als genehmigt. Zur Erhaltung der Rechte des Käufers genügt die rechtzeitige Absendung der Anzeige. Hat der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen, so kann er sich auf diese Vorschriften nicht berufen.

  8. Widerrufsrecht

    Verbrauchern steht grundsätzlich ein vierzehntägiges Widerrufsrecht zur Seite. Über die Einzelheiten zum Widerrufsrecht kann sich der Kunde in der separaten Widerrufsbelehrung informieren. Widerruf

  9. Vertragslaufzeit und Kündigung von Abonnementverträgen

    1. Abonnementverträge werden auf unbestimmte Zeit (unbefristet) geschlossen.

    2. Abonnementverträge kann der Kunde gegenüber dem Verkäufer jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Das Recht des Kunden zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

      9.3 Kündigungen sind gegenüber dem Verkäufer zumindest in Textform (z. B. per E-Mail) zu erklären.

  10. Haftung

    1. Der Verkäufer haftet jeweils uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, in allen Fällen des Vorsatzes und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme der Garantie für die Beschaffenheit des Kaufgegenstandes, bei Schäden nach dem Produkthaftungsgesetz und in allen anderen gesetzlich geregelten Fällen.

    2. Sofern wesentliche Vertragspflichten betroffen sind, ist die Haftung des Verkäufers bei leichter Fahrlässigkeit auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt. Wesentliche Vertragspflichten sind wesentliche Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrages ergeben und deren Verletzung die Erreichung des Vertragszweckes gefährden würde sowie Pflichten, die der Vertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst möglich machen und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

    3. Bei der Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen ausgeschlossen. In diesem Fall ist auch die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Betriebsangehörigen des Verkäufers ausgeschlossen.

  11. Erfüllungsort, Gerichtsstand, Anwendbares Recht

    1. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist Erfüllungsort für alle Leistungen aus mit dem Verkäufer bestehenden Vertragsbeziehungen der Geschäftssitz des Verkäufers.

    2. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist Gerichtsstand für alle sich aus mit dem Verkäufer bestehenden Vertragsbeziehungen unmittelbar oder mittelbar ergebende Streitigkeiten der Geschäftssitz des Verkäufers.

      Gleiches gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand innerhalb der Bundesrepublik Deutschland oder dem Gebiet der Europäischen Union hat oder sein Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

      Die Berechtigung des Verkäufers, ein abweichendes Gericht an einem anderen gesetzlich begründeten Gerichtsstand anzurufen, bleibt davon unberührt.

    3. Auf sämtliche Vertragsbeziehungen zwischen dem Kunden und dem Verkäufer findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Diese Rechtswahl gilt gegenüber Verbrauchern jedoch nur insoweit, als hierdurch nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

  12. Alternative Streitbeilegung

Zur Online-Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten stellt die Europäische Kommission eine Plattform (OS-Plattform) zur Verfügung. Diese Plattform ist über den externen Link http://ec.europa.eu/consumers/odr erreichbar. Bei verbraucherrechtlichen Streitigkeiten kann der Verkäufer über hello@ivybears.com und die übrigen oben genannten Wege kontaktiert werden. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Verkäufer nicht verpflichtet und nicht bereit.